Inkubator 3 – Gaze

Den Inkubator 3 mit Gazeboden baute ich für Corydoraseier. Die Erbrütung der Corydoraseier im Inkubator 1 gelang zwar aber nach dem Schlupf mussten die Larven sofort abgesaugt werden, was zeitlich nicht immer passte. Durch das Herumwirbeln in der Strömung starben einige der Embryonen ab.
Das Wasser wird durch einen Filterschwamm, über einen Luftheber (ca.40ltr/Std.) in die Kammer mit dem Gazeboden befördert. Auf der Gaze liegen die Eier. Durch die leichte Strömung werden die Eier ständig von gefiltertem Wasser umspült, wodurch ein verpilzen weitgehend verhindert wird. Von Vorteil ist es Quarzkiesel gleichmäßig auf dem Gazeboden zu verteilen und die Eier zwischen die Kiesel zu streuen, so dass sie möglichst nicht aneinander liegen. Wenn jetzt wirklich ein Ei verpilzt kann kein gesundes Ei angesteckt werden. Da die Jungen nicht mehr in der Strömung herumgewirbelt werden kann man mit dem absaugen warten bis alle Embryonen geschlüpft sind.
Der Inkubator sollte ins Zuchtbecken gehängt werden. Damit der Laich im selben Wasser erbrütet wird in dem er gelegt wurde. Dadurch wird eine Änderung des osmotischen Drucks vermieden und ein aufquellen der Eier und damit verbundenen Absterbens der Zellen verhindert.
Nach dem Schlupf können die Jungen in einen Aufzuchtkasten überführt werden.

Details:



                                                         
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Inkubator 3 Gaze

Länge: 14 cm
Breite: 10cm
Höhe: 12cm

Gewicht: ca 670g
Preis: 22,- €uro

Inkubator 3 Gaze - Zum Einhängen ins Aquarium
Zur künstlichen Erbrütung von Panzerwelslaich. Um ein Anstecken durch Verpilzung zu verhindern wird grober Quarzkies, kleine Glasmurmeln oder ähnliches gleichmäßig auf den Gazeboden verteilt. Dazwischen wird der Laich gleichmäßig verstreut. Ein Luftheber befördert ca.30-50 Ltr./Std. gefiltertes Wasser in den Inkubator. Das Wasser umspült die Eier und entweicht durch den Gazeboden. Nach dem Schlupf sollten die Jungen in ein Aufzuchtbecken überführt werden.

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